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Hauthelfer / Juckende Haut / Trockene Haut

Trockene Haut und ihre Folgen
Was der Haut fehlt und was sie benötigt

Trockene, juckende Haut am Arm

Die Haut ist nicht nur unser größtes, sondern auch sensibelstes Organ. Sie dient als Schutzschild für unser Inneres und ist daher täglich den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt, denen sie nicht immer standhalten kann.

Häufig reagiert sie darauf mit trockenen, schuppigen Stellen. Juckreiz und Rötungen können die Folge sein.

Die Ursachen von trockener Haut

Typische Auslöser sind:

  • UV-Strahlen
  • Temperaturwechsel
  • Chemikalien in Textilien oder Reinigungsmitteln
  • Alkohol in Cremes

Diese wirken sich negativ auf die Hautbarriere aus und können einen Feuchtigkeitsentzug zur Folge haben. Bilden sich durch die Trockenheit kleine Risse in der Haut, wird Schadstoffen und Allergenen der Eintritt erleichtert. Hautentzündungen und Ekzeme sind oftmals die Folge.

Mit der richtigen Pflege vorbeugen

Um Hautentzündungen in Form von trockener, schuppiger Haut vorzubeugen, empfiehlt sich eine aufeinander abgestimmte Hautreinigung und -pflege. Zum Reinigen der Haut sollte man Produkte mit rückfettenden Eigenschaften verwenden. Duschöle oder -cremes, die einen hohen Fettanteil aufweisen und hautneutral sind, eignen sich daher besonders gut. Es ist zudem wichtig, darauf zu achten, dass die Produkte keine hautreizenden Stoffe beinhalten, wie Alkohol, Duftstoffe oder Parabene. Diese können die Haut reizen, sie zusätzlich austrocknen und Entzündungen und Allergien begünstigen.

Stattdessen sollte man Produkte mit pflegenden und befeuchtenden Inhaltsstoffen, wie Dexpanthenol (auch bekannt als Panthenol) und Glycerol verwenden.

Tipps, die helfen, trockener Haut vorzubeugen:

  • Ausreichend Trinken, um den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen
  • Heiße Duschen und lange Schaumbäder vermeiden
  • Regelmäßiges Lüften der Wohnräume, um für ausreichend Sauerstoff und frische Luft zu sorgen
  • Atmungsaktive Kleidung tragen

Trockene Hände: Was tun?

Keine andere Körperstelle wird so oft gewaschen wie die Hände. Der Griff zur Seife geschieht dabei automatisch. Da das häufige Waschen jedoch den Säureschutzmantel der Haut angreift, sollte eine pH-hautneutrale Seife verwendet werden.

Ist die Haut an den Händen spröde und rissig, empfehlen sich Handcremes, die Olivenöl oder Nachtkerzenöl enthalten. Urea spendet zusätzlich Feuchtigkeit und bindet das Wasser in der Haut.

Im Winter gilt: Immer Handschuhe tragen, um eine kältebedingte Austrocknung zu vermeiden.

Hausmittel gegen trockene Haut? Was wirklich hilft.

  • Quarkmasken. Wieso die teuren Gesichtsmasken aus der Drogerie kaufen, wenn der Kühlschrank eine bessere Alternative bietet? Joghurt- oder Quarkmasken verleihen der Haut Feuchtigkeit und lindern die Rötung.
  • Milchbäder. Wer auf das Baden zur Entspannung nicht verzichten möchte, sollte sein Badewasser mit einem Liter Milch und 200 ml Olivenöl aufpeppen. Eine bewährte Methode gegen trockene Haut.
  • Olivenöl. Nicht nur als Badezusatz eignet sich Olivenöl gut. Auch direkt auf die Haut aufgetragen verbessert das Öl den Feuchtigkeitshaushalt und beruhigt die gereizte Haut.

Wenn Pflege nicht mehr ausreicht

Manchmal bringt jedoch auch die beste und konsequenteste Pflege nicht den gewünschten Effekt. Wenn die Haut sich nicht mehr selbst helfen kann und mit einer Entzündungsreaktion in Form von trockenen, schuppigen und geröteten Stellen reagiert, kann eine hydrocortisonhaltige Creme Abhilfe schaffen. Diese sorgt dafür, dass die entzündungsfördernden Stoffe in der Haut gehemmt werden. Cremes mit den Inhaltsstoffen Dexpanthenol und Glycerol haben einen zusätzlich pflegenden und befeuchtenden Effekt. Fragen Sie in der Apotheke immer nach Präparaten ohne Alkohol und Duftstoffe. Denn Alkohol kann die betroffene Stelle zusätzlich reizen und Duftstoffe können allergische Reaktionen auslösen.

Juckreiz auf der Haut - Wie werde ich ihn los?

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*bei mäßig starken Hautentzündungen
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