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Hauthelfer / Insektenstiche / Bienenstiche

Bienenstiche
Fast jeden hat es schon einmal erwischt – ein Bienenstich ist schnell passiert

Biene sitzt auf einer Blüte

Sommerzeit ist Bienenzeit.
Laufen Sie barfuß durchs Gras, können Sie aus Versehen auf eine Biene treten – die Biene fühlt sich bedroht und sticht zu. Im Vergleich zu Erwachsenen sind Kinder öfter von Bienenstichen betroffen. Denn sie laufen viel mehr barfuß und reagieren meistens unsicher und mit hektischen Bewegungen, wenn sich ihnen eine Biene nähert. Auch im Garten oder auf dem Balkon droht die Gefahr eines Bienenstichs, da Nahrungsmittel und Getränke Bienen anlocken.

Bienen stechen nur zur Verteidigung

Bienen greifen im Grunde nie von selbst an. Der Giftstachel der Bienen ist ein Wehrstachel. Er hat sich im Laufe der Evolution aus einem Eilegeapparat gebildet. Folglich haben stets nur die Weibchen, also Königinnen und Arbeiterinnen, einen Stachel. Bienen sterben nach einem einzigen Stich, deshalb verteidigen sie sich nur mit ihrem Stachel, wenn sie sich bedroht fühlen oder eine Gefahr für ihr Nest befürchten.

Was Sie beachten sollten, wenn Ihnen eine Biene zu nahe kommt

  • Ruhe bewahren
  • Keine ruckartigen Bewegungen
  • Nicht versuchen sie mit der Hand einzufangen, da Bienen stechen, wenn sie sich bedroht fühlen

Was passiert, wenn die Biene trotzdem zusticht?

Beim Stich durch eine Biene bleibt der Stachel mitsamt der Giftblase in der Einstichstelle stecken. An seiner Spitze besitzt der Stachel der Biene kleine Widerhaken, so dass er in der Haut stecken bleibt. Selbst wenn man die Biene wegwischt: Der Stachel bleibt in der Haut und pumpt weiter Gift ins Blut.

Außerdem sitzt im Stachel ein weiteres Organ, das eine duftende Substanz abgibt und damit weitere Bienen zum Stechen anlockt.
Daher gilt: Ruhe bewahren und den Stachel entfernen.

Symptome von Bienenstichen

Die Schmerzen beim Einstich einer Biene sind deutlich spürbar. Auch nachdem der Stachel entfernt ist, schmerzt und juckt der Bienenstich. Die Stelle um den Einstich schwillt innerhalb von Minuten bis Stunden an und die Haut rötet sich. Die Heilung nimmt in etwa eine Woche in Anspruch.

Symptome von Bienenstichen:

  • Schmerz
  • Juckreiz
  • Schwellung der Haut, rund um die Einstichstelle
  • Rötung der Haut
  • Stachel steckt in der Einstichstelle

Bienenstiche können Entzündungen verursachen

Gelangen Krankheitserreger in die Stichstelle – zum Beispiel durch starkes Kratzen der Haut – kann sich der Bienenstich entzünden. Typische Symptome für eine durch einen Bienenstich hervorgerufene Entzündung sind Rötung, Schwellung und Überwärmung. Bessern sich die Symptome nicht, sollte man einen Arzt konsultieren. Dieser kann, falls erforderlich, Antibiotika verordnen.

Biene

Rezeptfreie Cremes, die Cortison enthalten, können zusätzlich die Entzündung lindern. Auf keinen Fall sollten Sie eine Entzündung unbehandelt lassen. Um den Juckreiz zu lindern, sollte die Haut mit Coolpacks oder hydrocortisonhaltigen Cremes aus der Apotheke behandelt werden.

Hilfe bei juckenden Insektenstichen

Was bei Bienenstichen schnelle Hilfe verschafft, erfahren Sie im Video.

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*bei mäßig starken Hautentzündungen
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Junge kühlt einen Bienenstich am Kopf

Bienenstiche richtig behandeln

Was tun, wenn eine Biene zugestochen hat? Lesen Sie hier, wie Sie einen Bienenstich am besten behandeln.

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Der Wirkstoff Dimetindenmaleat

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