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Hauthelfer / Hautentzündungen / Hautausschlag

Hautausschlag ist eine Abwehrreaktion
Erste Anzeichen von Hautausschlag erkennen

Text: Frau, die sich am Arm kratzt

Die Haut bildet ein Schutzschild unseres Körpers und ist daher nahezu permanent äußeren Einflüssen ausgesetzt. Als Botschafter unseres Immunsystems reagiert sie häufig auf diverse reizende Substanzen und Einflüsse mit einer Abwehrreaktion in Form eines Ausschlags.

Ursachen und Symptome von Hautausschlag

Hautausschlag kann viele Ursachen haben wie Infektionen, Allergien, bestimmte Medikamente oder Hautkrankheiten. Meistens ist die Ursache des Ausschlags allerdings harmlos, wie eine Kontaktallergie auf bestimmte Substanzen oder eine Nickelallergie. Die Symptome und das Erscheinungsbild des Hautausschlags können uns oft auch schon erste Hinweise auf die möglichen Ursachen geben.

Rote Flecken, Bläschen, Juckreiz, Schuppen, Pusteln und Quaddeln zählen zu den häufigsten Symptomen eines Hautausschlags. Die Beschwerden können gleichzeitig oder vereinzelt auftreten. Ein besonders typisches und begleitendes Symptom ist der Juckreiz.

Der Hautausschlag ist oft nur an bestimmten Körperregionen zu finden, beispielsweise im Gesicht, Achseln, an den Armbeugen oder Kniekehlen. Es kann aber vorkommen, dass sich die Symptome auch auf den ganzen Körper ausbreiten.

Folgende Formen von Symptomen bei Hautausschlag werden vom Arzt unterschieden:

  • Pünktchen (Maculae)
  • Knötchen (Papeln)
  • Bläschen (Vesiculae)
  • Quaddeln (Urticae)
  • Krusten
  • trockene und nässende Bezirke

Behandlung von Hautausschlag

Die Behandlung von Hautausschlag richtet sich nicht nach den sichtbaren Symptomen, sondern vor allem nach den Ursachen.

  • Bakterielle Infektion: Wurde der Hautausschlag zum Beispiel von einer bakteriellen Infektion ausgelöst, werden Antibiotika eingesetzt.
  • Virusinfektion: Handelt es sich um eine Virusinfektion, wie Lippenherpes, sollte eine anti-virale Therapie (z.B. mit Aciclovir-Creme) erfolgen.
  • Allergische Reaktionen: Hier helfen Antihistaminika, zum Beispiel bei einem Insektenstich. Antihistaminika hemmen die Ausschüttung von Histamin im Körper – der Stoff, der dafür verantwortlich ist, dass sich Wassereinlagerungen bilden und die Haut anfängt zu jucken.
  • Empfindliche Haut: Manche Betroffene reagieren besonders empfindlich auf zahlreiche Reize von außen und innen. Diese Patienten sollten vor allem darauf achten, dass ihre Haut nicht zu trocken wird und nicht zu oft und zu lange intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt wird. Das gleiche gilt für Kälte: empfindliche Haut muss bei extrem kalten Temperaturen gut geschützt werden.

Linderung der Symptome kommt an erster Stelle

Bei Hautausschlag steht zunächst die Behandlung der erkrankten Hautstellen im Vordergrund. Betroffene leiden oftmals auch unter der optischen Beeinträchtigung durch die sichtbaren Symptome und wünschen sich eine rasche Linderung. Um die entzündungsbedingten Beschwerden, wie Juckreiz und Rötung zu behandeln, haben sich niedrigdosierte hydrocortisonhaltige Cremes bewährt. Der Wirkstoff Hydrocortison, der dem körpereigenen Hormon Cortisol nachempfunden ist, zeichnet sich durch seine effektive 2-fach Wirkung aus: Während er die Produktion entzündungshemmender Botenstoffe im Körper fördert, hemmt er gleichzeitig die Herstellung der entzündungsfördernden Stoffe. So werden die Symptome von Hautausschlägen durch die Behandlung mit Hydrocortison schnell und effektiv gelindert.

Sollte es aber während der Behandlung mit Hydrocortison zu heftigen allergischen Reaktionen kommen, muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Hautjucken? Muss nicht sein: So lässt sich Juckreiz vorbeugen:

Wie man Hautjucken bei Hautausschlag vorbeugen kann, erfahren Sie im Video.

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*bei mäßig starken Hautentzündungen
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